Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Vorbemerkungen

Die Supersail Deutschland GmbH & Co. KG, Steinkampberg 7, 24235 Laboe (im Folgenden Veranstalterin genannt) führt Veranstaltungen im Bereich Wassersportevents durch. Die hier aufgeführten Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller Buchungen (Verträge) zwischen dem Veranstalter und den Veranstaltungsteilnehmern.

II. Vertrag, Volljährigkeit

(1) Die Anmeldung des Teilnehmers zu einer Veranstaltung kann sowohl mündlich als auch schriftlich erfolgen. Sie ist in jedem Fall verbindlich. Der Vertrag zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter kommt jedoch erst durch die Bestätigung des Veranstaltungsteilnehmers und die Akzeptanz der AGB endgültig zustande oder durch die Rücksendung des unterschriebenen Vertrages durch den Veranstaltungsteilnehmer.

(2) Der Teilnehmer versichert mit der Rücksendung des unterschriebenen Vertrages, dass er volljährig ist.

III. Vergütung

(1) Die Höhe der Vergütung bestimmt sich nach den bei Vertragsschluss mitgeteilten Preisen. Die Vergütung ist grundsätzlich im Voraus fällig, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart wurde. Maßgeblich ist für die Zahlungsfrist das in der Rechnung angegebene Datum.

(2) Soweit die Vergütung nicht vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn auf das in der Rechnung angegebene Girokonto überwiesen wurde und der Veranstaltungsteilnehmer die vereinbarte Vergütung auch bis zum Veranstaltungsbeginn nicht vollständig zahlt, behält sich die Veranstalterin vor, vom Vertrag zurückzutreten und Schadenersatz in Höhe der unter IV. dargelegten Stornierungsgebühren zu fordern.

IV. Rücktritt durch den Kunden, Storno

(1) Gutscheine, die der Kunde über Erlebnisportale oder andere Anbieter erworben hat, sind als Eintrittskarten für die jeweiligen Veranstaltungen der Veranstalterin zu sehen und können nach Terminierung mit der Veranstalterin ausdrücklich nicht storniert werden. Bis 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kann der Kunde im Rahmen seiner Gutscheinlaufzeit die Veranstaltung bei der Veranstalterin kostenfrei umbuchen. Nach Ablauf dieser Frist kann die Veranstaltung nur gegen eine Servicegebühr auf Anfrage umgebucht werden.

(2) Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber der Veranstalterin vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. In diesen Fällen ist der Veranstaltungsteilnehmer verpflichtet, folgende Stornierungsgebühren zu übernehmen:

 (3) Hierfür sind folgende Sätze maßgeblich:

Sollte diese Pauschale zur Deckung der durch die Annullierung entstehenden Aufwendungen der Veranstalterin gegenüber seinen Vertragspartnern und/oder Beförderungs-Dienstleistern (Reedereien, Fluggesellschaften usw.) zu leisten hat nicht ausreichen, sind vom Kunden mindestens die Kosten zu tragen, die durch die Annullierung/Stornierung entstehen.

Bei kurzfristigen Annullierungen gelten pro Person nachfolgende Gebührensätze:

Bis 45 Tage vor Reisebeginn:   20% des Reisepreises
44. – 31. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises
30. – 11. Tag vor Reisebeginn: 70% des Reisepreises
ab 10. Tag vor Reisebeginn:    90% des Reisepreises
bei Nichtantritt:                         99% des Reisepreises

(4) Die Stornierung hat in jedem Fall schriftlich zu erfolgen. Für die Frist gilt das Datum des Poststempels.

(5) Die Veranstalterin behält sich das Recht vor, im Einzelfall eine höhere Entschädigung, entsprechend seiner entstandenen, dem Kunden gegenüber konkret zu beziffernden und zu belegender Kosten in Rechnung zu stellen.

(6) Für Umbuchungen nach Vertragsschluss, die auf Wunsch des Veranstaltungsteilnehmers vorgenommen werden, entstehen beim Veranstalter in der Regel dieselben Kosten wie bei der Stornierung. Der Veranstaltungsteilnehmer ist daher auch im Fall der Umbuchung verpflichtet diese Kosten zu tragen.

(7) Dem Veranstaltungsteilnehmer steht es frei, in diesen Fällen dem Veranstalter nachzuweisen, dass diesem tatsächlich ein geringerer Schaden entstanden ist. Des Weiteren behält sich der Veranstalter im Falle der Stornierung vor, anstelle der pauschalen Ersatzansprüche die tatsächlich entstandenen Mehrkosten geltend zu machen. Diese Mehrkosten werden unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaig anderweitigen Verwendung der Leistung berechnet.

V. Versicherung

Die Veranstalterin empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung. Angebote für Reiseversicherungen erhalten Sie über Supersail Deutschland GmbH & Co.KG.

 
VI. Absage durch den Veranstalter, Abbruch der Veranstaltung, Erstattung nicht in Anspruch genommener Leistungen

(A) Allgemein

(1) Wird die unter VII. Abs. (1) genannte Mindestteilnehmerzahl für die benannten Veranstaltungen nicht erreicht, ist die Veranstalterin berechtigt, diese bis zu drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn abzusagen.

(2) Die Veranstalterin ist außerdem berechtigt, die Veranstaltung bei ungünstigen Wetterverhältnissen wie zum Beispiel dichtem Nebel oder hartem Wind (Windstärke 7 oder mehr) oder bei technischen Defekten an den Wasserfahrzeugen abzusagen. Dasselbe gilt, soweit die oben genannten ungünstigen Wetterverhältnisse lediglich vorhergesagt sind. Die Möglichkeit zur Absage besteht lediglich dann nicht, wenn Defekte von der Veranstalterin selbst verschuldet wurden.

(3) Soweit die unter (2) genannten Wetterverhältnisse während der Durchführung der Veranstaltung auftreten, wird umgehend der nächste Hafen angelaufen.

(4) Im Fall der Absage durch die Veranstalterin vor Veranstaltungsbeginn, vgl. Abs. (2), verpflichtet diese sich, die Absage dem Veranstaltungsteilnehmer umgehend anzuzeigen und er hat das Recht, dem Veranstaltungsteilnehmer einen Ersatztermin anzubieten. Kann ein Ersatztermin nicht gefunden werden, wird die bereits gezahlte Veranstaltungsgebühr umgehend erstattet. Hinsichtlich eines weiteren Schadenersatzanspruches gilt die Regelung des VI. Wird die Veranstaltung aus den in Abs. (3) genannten Gründen abgebrochen, gilt dasselbe, soweit die Veranstaltung zu weniger als 50 Prozent durchgeführt werden konnte. Wurde die Veranstaltung zu mehr als 50 Prozent durchgeführt, gilt allein die unter VI. genannte Regelung.

(B) Angelfahrten 

(1) Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, oder können Reiseleistungen aufgrund bestimmter Umstände (Sicherheitslage, Betriebsstörung, Wetterbedingungen o.ä.) nicht wie geplant durchgeführt werden, so wird sich die Veranstalterin um Erstattung der ersparten Aufwendungen, bzw. um eine Gutschrift* für die entsprechenden Reiseleistungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um eine unerhebliche Leistung handelt oder wenn einer Erstattung rechtliche oder behördliche Regelungen entgegenstehen.

*Auf den meisten Angelschiffen für die Hochseeangelfahrten ist es gängige Praxis, dass für ausgefallene bzw. teilweise ausgefallene Angelzeiten von den Eignern der Schiffe kein Geld erstattet wird und stattdessen vom Eigner eine anteilige Gutschrift für eine erneute Buchung ausgegeben wird. Ein Anspruch hierauf besteht allerdings nicht. Die Veranstalterin hat auch auf den Umfang bzw. die Höhe dieser Gutschriften keinen Einfluss, versucht aber im Sinne seiner Kunden das Maximum herauszuholen. Wird eine Hochseeangeltour schon vor Anreise durch die Veranstalterin aufgrund wetterbedingter Undurchführbarkeit abgesagt, kann der Kunde kostenlos auf einen anderen Termin umbuchen.

Die Gelder für gebuchte Unterkünfte sowie etwaige Kosten für die An-/und/oder Abreise werden von der Veranstalterin nicht erstattet.

VII. Haftung

Die Veranstalterin haftet nicht für Schäden, die dem Teilnehmer im Rahmen der Vertragsabwicklung entstehen, es sei denn, dass diese von der Veranstalterin oder deren Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind oder auf einer der Veranstalterin zurechenbaren Pflichtverletzung beruhen und das Leben, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt worden sind.

VIII. Leistungsbeschreibung / Mindestteilnehmerzahl

(1) RIB (Rigid Inflatable Boat)

Die Mindestteilnehmerzahl bei einer RIB Veranstaltung beträgt vier Personen. Wird diese Teilnehmerzahl nicht erreicht, tritt die unter V.(A) Abs. (1) genannte Regelung ein.

(2) Angelfahrten

Die Mindestteilnehmerzahl bei einer Angelfahrtveranstaltung beträgt acht Personen. Wird diese Teilnehmerzahl nicht erreicht, tritt die unter V.(A) Abs. (1) genannte Regelung ein.

IX. Verhaltensregeln

Der Veranstaltungsteilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen des Schiffsführers, die das Schiff und die Fahrt betreffen, Folge zu leisten. Zu den Anweisungen des Schiffsführers gehören auch die im Schiff und an Deck angebrachten Hinweise.

X. Datenschutz

(1) Dem Kunden ist bekannt und er willigt darin ein, dass die zur Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen persönlichen Daten von der Veranstalterin auf Datenträgern gespeichert und im Rahmen der Bestellabwicklung gegebenenfalls an verbundene Unternehmen weitergegeben werden. Der Kunde stimmt der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten ausdrücklich zu.

(2) Die gespeicherten persönlichen Daten werden vom Kunden selbstverständlich vertraulich behandelt.

(3) Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten erfolgt unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Teledienstdatenschutzgesetzes (TDDSG).

(4) Dem Kunden steht das Recht zu, seine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Die Veranstalterin ist in diesem Fall zur sofortigen Löschung der persönlichen Daten des Käufers verpflichtet. Bei laufenden Nutzungsverhältnissen erfolgt die Löschung nach Beendigung des Vertrages.

XI. Anwendbares Recht, Teilunwirksamkeit, Gerichtsstand

(1) Auf den Reisevertrag findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

(2) Eine Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

(3) Sämtliche Änderungen und/oder Erweiterungen des zugrundeliegenden Vertrages sowie der allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform.

(4) Die Veranstalterin kann an ihrem Sitz verklagt werden. Der Reiseveranstalter kann den Kunden an dessen Wohnsitz verklagen.

(Stand: 16.03.2018)

Supersail Deutschland GmbH & Co.KG

Steinkampberg 7

24235 Laboe

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